Beratung am Welt-Vegan-Tag

Beratung am Welt-Vegan-Tag, 09.10.2007


Am 1. November ist tl_files/bilder_inhalte/pfeil.gif Weltvegantag.

Was bedeutet eigentlich das Wort "vegan"?
Als Veganer bezeichnen sich Menschen, die einen hohen Respekt vor lebenden Wesen haben. Sie sehen Tiere nicht als "Lieferanten" für menschliche Interessen. Hühner sind eben keine Nuggets, Schlangen keine Lederhandtaschen, Kühe keine Milchautomaten, Tiger keine Ausstellungsware, Rehe keine Zielscheibe, Elefanten keine Akrobaten. Tiere existieren nicht für den Menschen und dessen "Benutzung" durch ihn, sondern aus und für sich selbst heraus. Veganer respektieren dies und lehnen daher die "Verwertung" der Tiere ab. Sie essen nicht nur kein Fleisch, sondern auch Eier, Milch und Milchprodukte werden vom Speiseplan gestrichen. Denn um an Kuhmilch zu kommen muss man Kühe als Gebärmaschinen missbrauchen und die neugeborenen Kälber dann von ihren Müttern trennen. Kaum ein Kind weiß heutzutage noch, dass Kühe nur dann Milch geben, wenn sie ein Junges zu versorgen haben. Statt Milchjoghurt gibt es bei Veganern beispielsweise Joghurt aus Soja, was genau so lecker schmeckt. Probieren Sie es einfach mal aus.
Weiter vermeiden Veganer beispielsweise Leder, Pelze und entsprechende Versatzstücke an Kleidung.

Wie weit das persönliche Engagement geht, hängt vom Einzelnen ab. Der "150prozentige Veganer" trinkt keinen Rotwein, weil dieser durch Fischblasen gefiltert wird. Fisch-Allergiker sollten daher auch Rotwein meiden.
Doch man muss nicht "150prozentiger Veganer" sein, um seinen Teil zur Verbesserung der Situation der Tiere beizutragen. Regelmäßig das Fleisch wegzulassen, vegetarisch oder gar vegan zu kochen, nach Alternativen Ausschau halten (Stichwort: Soja-Joghurt) oder sich an Protestaktionen zur grausamen Massentierhaltung beteiligen sind wertvolle Beiträge, um Leiden zu vermindern.

Logo von Animal Public e.V.
Die Mitglieder von tl_files/bilder_inhalte/pfeil.gif animal public e.V. setzen sich beispielsweise für die ganz natürlichen Rechte von Wildtieren ein, die in Zirkussen oder Zoos gehalten werden. Dies sind Rechte, die eigentlich jedem fühlenden Menschen sofort einleuchten und dennoch tagtäglich gebrochen werden. Um ihnen also mehr Nachdruck zu verleihen, hat animal public das "Wildtiergesetz" mit den folgenden 5 Paragrafen formuliert:
  • Wildtiergesetz §1: Wildtiere haben das Recht auf Freiheit.
  • Wildtiergesetz §2: Wildtiere haben das Recht auf artgerechtes Leben.
  • Wildtiergesetz §3: Wildtiere haben das Recht auf den Schutz ihrer Lebensräume.
  • Wildtiergesetz §4: Wildtiere sind keine lebenden Zielscheiben für Hobby-Jäger.
  • Wildtiergesetz §5: Wildtiere haben das Recht auf Unversehrtheit.
Elefanten beispielsweise sind Tiere mit einer komplexen Sozialstruktur. Ihre "Haltung", angekettet, alleine oder mit nur wenigen Artgenossen, kann faktisch in Deutschland nicht ihren Bedürfnissen gerecht werden. Allein von der Größe her ist es leicht nachvollziehbar, dass Elefanten weitaus mehr Lebensraum benötigen, als ein Zirkus oder Zoo ihnen bieten kann. Und wie kriegt man einen Elefanten dazu, auf zwei statt vier Beinen zu stehen? Indem man ihm auf die anderen Beine mit Eisenstangen schlägt! Wollen Sie das wirklich im Zirkus beklatschen?

Sie können einen Beitrag leisten zum Weltvegantag und zur Verbesserung der basalen Lebensrechte der Tiere. Informieren Sie sich z.B. auf den Seiten
www.animal public.de
www.tierrechte.de
www.vegan-tag.de
Gestalten Sie den 1.11.2007 zu Ihrem persönlichen Vegan-Tag. Verzichten Sie einen Tag lang auf sämtliche tierische Produkte. Probieren Sie es mal aus.

Und schließlich möchte ich gerne noch meine Aktion zum Weltvegantag vorstellen:
Wer am 1. November 2007 eine Dienstleistung (astrologische Beratung) bei mir nutzt, sich sein Horoskop deuten lässt oder etwas aus meinem Astro-Shop bestellt, unterstützt die Arbeit von animal public. Denn alle Einnahmen, die ich am 1. November 2007 erziele, gehen komplett als Spende an diese Tierrechtsorganisation! Insofern: buchen Sie rechtzeitig. Nutzen Sie die astrologische Beratung zur Selbsterkenntnis, zur Entscheidungsfindung oder um mit einer krisenhaften Situation besser fertig zu werden - und tun Sie zugleich Gutes!

Die Tiere danken es Ihnen.



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